Start Verwaltung Aktuelles Weiterbildung/Ausbildung Kontakt Impressum Datenschutz Haus- und Grundbesitzverwaltung Wilfried Kühlem e.K. in Köln-Deutz
2018 Haus- und Grundbesitzverwaltung Wilfried Kühlem e.K.
WEG Verwaltung
Voraussetzung zur Bestellung des Verwalters für eine Eigentümergemeinschaft ist ein Mehrheitsbeschluss der Eigentümergemeinschaft oder die Erstbestellung durch einen Bauträger. Der Verwalter kann nach dem Wohnungseigentumsgesetz durch einen Bauträger bei der Erstbestellung maximal drei Jahre bestellt werden, darüber hinaus durch den Mehrheitsbeschluss einer Eigentümergemeinschaft maximal fünf Jahre. Die erneute Bestellung des Verwalters kann im letzten Jahr des bestehenden Vertrages von der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden. Die Aufgaben und Befugnisse des Verwalters ergeben sich aus dem Wohnungseigentumsgesetz (insbesondere den §§ 27 und 28), aus der Teilungserklärung/Gemeinschaftsordnung und den gültigen Beschlüssen und Vereinbarungen der Wohnungseigentümer. Der Verwalter hat alles zu tun, was zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung in technischer, organisatorischer und kaufmännischer Hinsicht notwendig ist. Er ist verpflichtet, die Anlage (d.h. das Gemeinschaftseigentum und das gemeinschaftliche Verwaltungsvermögen) mit der Sorgfalt und nach den Grundsätzen eines ordentlichen und fachkundigen Kaufmanns zu betreuen. Dabei hat er alle mit der Verwaltung zusammenhängenden gesetzlichen Bestimmungen und vertraglichen Vereinbarungen zu beachten. Der Verwalter handelt grundsätzlich im Namen und für Rechnung der Eigentümer. Er ist auch gegenüber Behörden, Drittpersonen/-firmen und anderen bevollmächtigt, die Wohnungseigentümergemeinschaft in deren Angelegenheiten (der laufenden Verwaltung) außergerichtlich auf der Aktivseite wie auch der Passivseite zu vertreten. Bei anhängigen Prozessen gegen die Gemeinschaft (-Passivprozesse-) - einschließlich Beschlussanfechtungsverfahren - besitzt der Verwalter ebenfalls Vertretungsvollmacht einschließlich der Berechtigung zur Anwaltsbeauftragung. Zur Anstrengung von Aktivprozessen - mit Ausnahme § 3(2) -bedarf es jedoch der einstimmigen Zustimmung durch den Verwaltungsbeirat, sofern die Angelegenheiten aus Termin-/Fristgründen keinen Aufschub bis zu einer ordentlichen jährlichen oder auch außerordentlichen Eigentümerversammlung und einer entsprechenden Mehrheitsbeschlussfassung duldet.